Zurück in die Vergangenheit mit der 12 Stunden-Regelung

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Die Mitglieder der türkis-blauen Koalitionsverhandlungen haben anscheinend auf Druck und Wunsch der ArbeitgeberInnen sich auf den Zwölfstunden-Tag  bzw. die Sechzigstunden-Woche geeinigt und werden dies notfalls auch ohne die Sozialpartner durchsetzen.

 

Gegen solche Vorhaben haben wir uns als Partei frühzeitig zur Wehr gesetzt, weil diese Regelung grob arbeitnehmer-feindlich ist.  Bei 12 Stunden-Arbeitszeit  pro Tag bleibt es nicht. Dies ist rein nur die Arbeitszeit, die An- und Rückfahrtszeiten müssen ebenso berücksichtigt werden. Die Regelung ist  damit familien- und frauenfeindlich. Sie  betrifft vor allem jene Frauen,  die sich hauptsächlich um die Kinderbetreuung kümmern.  Mit den Zeiten der An- und Abfahrt zur Arbeitsstelle  würden die ArbeitnehmerInnen fast 14-15 Stunden von der Familie getrennt sein. Unabhängig davon ergeben sich zu geringe Ruhephasen, so dass vermehrt belastende Arbeitsphasen entstehen können.

 

Die ÖVP und FPÖ haben gegenüber ihren Wahlkampfsponsoren nachgegeben. Die entstehende Regierung kann und wird nicht genügend für die Menschen da sein.  In welche Richtung dies geht, kommt immer mehr zum Vorschein.  Die Anzahl der armutsgefährdeten Personen wird wohl steigen, im Stich werden  die ArbeitnehmerInnen gelassen und man lässt sie in die Arbeitslosigkeit rutschen.

 

Die NBZ fordern die ÖVP und die FPÖ auf, sich den notwendigen Bedürfnissen der Bevölkerung anzunehmen und Entscheidungen im Sinne einer allgemeinen Volksgesundheit und Berufszufriedenheit zu treffen. Zu beachten wird jedenfalls sein,  wie sich Betriebsräte bzw. Arbeitgeber bei Arbeitszeitvereinbarungen verantwortungsvoll verhalten werden.

 

Der Partei NBZ

NBZ-Neue Bewegung für die Zukunft.