Wohin steuern die Grünen?

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Wohin steuern die Grünen?

Warum diese Abneigung gegenüber der türkischen Community?

Wieso gießen die Grünen Benzin in das Feuer der Rechtsextremen Gruppen?

 

Die „grüne Linie“ war einst jene gegen Rechtsradikalismus und für Gleichberechtigung. Davon scheint sie sich in den letzten Jahren zunehmend zu entfernen. Man nutzt verschiedene Anlässe um gegen organisierte Vereine der türkischen Community entschieden vorzugehen. Bei jeder Gelegenheit schützt man notfalls sogar die, in der EU, als Terrororganisation aufgelisteten, Gruppierungen und unterstützt diese tatkräftig.

Aktuell äußerte sich der Nationalratsabgeordnete Peter Pilz heute bei einer Pressekonferenz bezüglich angeblicher Verbindungen der türkischen Regierung mit den hier ansässigen Glaubensgemeinden und der IGGIÖ.

Der ATIB (Österreichisch Türkischer Islamischer Bund) besteht bereits seit den Anfängen der 80er Jahre und ist nach dem österreichischen Vereinsgesetz gegründeter legaler Verein, welche von Menschen mit türkischen Wurzeln gegründet und aufgebaut wurde. Spätestens nach dem Inkrafttreten des sogenannten Islamgesetzes mußten sogar die Seelsorger aus eigenen Mitteln bezahlt werden. Noch immer wird in vielen Gemeinden die Errichtung von Vereinsgebäuden mit eigenen Geldern verhindert. Und das obwohl der Islam bereits 1912 als anerkannte Religionsgemeinschaft in der Verfassung fest verankert wurde.

Es scheint fast so, als würden die Grünen Abgeordneten sich ausschließlich um die Türkei und deren Innen- wie auch Außenpolitik zu kümmern. Da stellt sich die Frage ob nicht etwa die Grünen von der türkischen Opposition finanziert und gelenkt werden (?)

Um den unvermeidlichen Kampf der Kulturen zu vermeiden, müssen wir uns alle besinnlich verhalten und an den Tisch des Dialoges zurückkehren.

 

 

 

Bildquelle (Die Grünen/FotografIn)