Wahlprogramm

Das Programm für „ Mehr Österreich

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Familie als Pfeiler unserer Gesellschaft

Die Familie ist kein Auslaufmodell. Im Gegenteil: Mütter

und Väter empfinden sie zu einem überwiegenden Prozentsatz als das Wichtigste im Leben. Auch Jugendliche nennen die Gründung einer Familie als eines der großen Lebensziele. Der Beruf und Familie soll durch den Ausbau der Kinderbetreuung in Einklang gebracht werden. Wir setzen uns ein für eine umfangreiche Förderung der Familien und ausreichende Kinderbetreuungsplätze. Die Gleichstellung von Frau und Mann in allen Bereichen des politischen, sozialen und wirtschaftlichen Lebens ist Ziel unsere Bemühung.

 

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Bildung als Ziel einer modernen Gesellschaft

Bildung ist in aller Munde.

Was darunter zu verstehen ist, geht allerdings weit auseinander. Manche meinen, Bildung sei ein Fit-Machen für kommende wirtschaftliche Herausforderungen. Andere denken bei Bildung an Bücherwissen, das heute etwa durch TV-Sendungen abgefragt und entsprechend publikumswirksam medial verkauft wird. Mit dem Begriff Bildung wird heute eine gesellschaftliche Funktion verstanden, die wesentliche Bedeutung für die Zukunft des Zusammenlebens der Menschen hat. Bildung ist der Schlüssel zu einer Persönlichkeit, Freiheit und Würde (Persönlichkeitsbildung), zur Schul-, Studium- und Berufswahl, zu kulturell-religiösem Verständnis, zu gesellschaftlich-politischem Verständnis, zu Verständnis von Natur und Technik.

 

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Daraus entstehen für den Einzelnen Haltungen, die die einzelne Person und die Gesellschaft zu einem Miteinander formen. Der moderne Bildungsbegriff  umfasst immer ein kritisches Rückfragen an einzelne Personen, Gruppierungen, Vertretungen, Institutionen und Gemeinschaften. Bildungsoffenheit bedeutet daher auch Argumentations- und Kritikfähigkeit. Eine bildungsoffene Gesellschaft ist eine Gesellschaft, die Veränderungen akzeptiert. Das gilt nicht nur für den einzelnen Menschen, dies hat auch für alle Gruppierungen und Institutionen zu gelten. Jede Einseitigkeit verhindert daher Bildung. Mehr denn je gilt in einer internationalen Gesellschaft.  Die Aussage von Daniel Goeudevert gilt: „ Ausbildung ohne Bildung führt zu Wissen ohne Gewissen.“

 

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Sieht man die Bemühungen um eine Bildungsreform an, so geht es um die Wissens, Sozial- und Handlungselemente von Menschen am Beginn des 21. Jahrhunderts. Was muss man verstehen und wie muss es gestaltet werden können? Menschen müssen in die Lage versetzt werden können, durch Teilhabe an erneuerten und ausgebauten Wissensbeständen in einer Bildungsgesellschaft selbst und mit anderen in gemeinsamer Verantwortung Sachbezüge herzustellen. Im aktuellen Diskurs einer dringend notwendigen Schulreform – und Bildungsreform - benötigt es eine Definition wichtiger Ausgangspositionen.

 

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Jedenfalls ist ein Bildungsziel eine Vielzahl von Ideen und Reformvorschlägen. Bedarfsorientierte Qualifikation relativiert sich, weil ein zukünftiger Bedarf nicht vorhersehbar ist. Informationstechnologie ändern sich in kürzester Zeit, so wie das Wirtschaftsleben in einer globalisierten Welt sich ständig ändert. Bildungspolitik hat daher mehr in Forschung, Bildung und Handlungsorientierung zu investieren. Wissen, Können und Umsetzung bilden das Kapital und Basisqualifikation.

 

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Es  bedarf einer Orientierung von Erziehung und Verständnis von Humanität, also kulturellen, ökonomischen, demokratischen, religiös, ethischen, medialen und ökologischer Wert. Ausbildung beinhaltet ein Bedarf an lebensbegleitendem Lernen und Bildung  mit neuen Lehr- und Lernformen. Gefordert sind alle Bildungsinstitutionen, also vom elementaren bis zum quartären Bereich. Die Selbstverantwortung von Schulen und Universitäten/Hochschulen bedarf einer Stärkung, ebenso Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Bildungsinstitutionen und Betrieben/Unternehmen. Interkulturalität, die Vielfalt von Behinderungen mit einer  Sonderpädagogik, die einen anderen Stellenwert erhält, erhält zunehmend Bedeutung. Ohne Allgemeinbildung, vorberufliche und berufliche Bildung sowie eine inhaltlich organisatorische Bildungsreform ist eine positive Stellung in Gesellschaft, Alltag und Berufswelt nicht möglich. Es bedarf eines zeitgemäßen schulischen Fächerkanons mit einer zeitgemäßen Lehrerbildung, Forderungen für eine EU-konforme frühkindliche Schul- und in der Folge Hochschulbildung mit anschließender Fort- und Weiterbildung bzw. Erwachsenenbildung. Letztlich hat das in eine konsequente Umsetzung mit einem realisierbaren Zeitmanagement in einem gesellschaftlichen Konsens zu münden.

 

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Inklusion ist ein Menschenrecht, auch im Bildungswesen. Darum unterstützen wir die Abschaffung von Sonderschulen und sind für inklusive Bildung. Allen Menschen müssen die gleichen Möglichkeiten offen stehen, qualitativ hochwertige Bildung zu erhalten - unabhängig von besonderen Lernbedürfnissen, Geschlecht, Herkunft, sozialen und finanziellen Voraussetzungen.

 

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Um dies erfolgreich umsetzten zu können, benötigt es eine Umgestaltung des Bildungswesens, Veränderungen in den Inhalten, Strukturen und Strategien. Inklusive Bildung heißt das Zauberwort. Es ist ein Prozess, der Kompetenzen ins Bildungssystem stärkt, damit alle Lernen erreichen. Auch verstärkte Partizipation an Lernprozessen, Kultur und Gemeinwesen kann erreicht werden, um auf verschiedene Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen eingehen zu können. Für eine solche Umsetzung spricht auch, dass inklusive Schulen die Basis für eine gerecht und tolerante Gesellschaft bilden können, da durch den gemeinsamen Unterricht Einstellungen zu Vielfalt positiv geändert werden. Es stellt eine Herausforderung nicht nur für Lernende und Lehrende dar, sondern auch für Eltern und der gesamten Gemeinschaft. Aber wir müssen uns dieser Herausforderung stellen, unser Bildungswesen stärken, weiterentwickeln und somit unsere offene und tolerante Gesellschaft fördern. Das erklärte Ziel ist, bis 2020  alle Sonderschulen abzuschaffen.

 

Es liegt in der Verantwortung des regulären Systems, alle Lernenden angemessen zu unterrichten.

 

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Die inklusive Bildung darf nicht als eine „ Eintopfsklasse „ wahrgenommen werden, in welcher auf die unterschiedlichen Dispositionen und Bedürfnisse von Kinder und Jugendlichen nicht eingegangen wird.

 

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WORK-LIFE-BALANCE

Reduzierung der Arbeitszeit auf 30 Stunden- Woche zu vollem Gehalt. Jeder Mensch hat ein Recht auf ein Leben mit hohen Standards, auf Familienleben, Arbeit, Bildung, Freizeit, soziales Engagement und Erholung. Nur durch eine entsprechende Work-Life-Balance ist dies  zu erreichen. Das Sozial- und Familienleben der Beschäftigten wird durch längere Arbeitszeiten negativ beeinflusst. Länger Arbeiten ist gleich zu setzen mit weniger Zeit für Schlaf, Freizeit, Familienleben, politische Partizipation und Weiterbildung.

 

ARBEIT UND PRIVATLEBEN IN EINKLANG BRINGEN

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Längere Arbeitszeiten steigern die arbeitsbedingten Belastungen und damit auch Fehleranfälligkeiten und Unfallgefahr. Bereits ab der achten und neunten Arbeitsstunde ist ein Anstieg der Unfallrisikos festzustellen, nach sieben Stunden sinkt schon die Arbeitseffizienz. Da über 30 Prozent der Neuzugänge in die Invaliditätspension aus psychischer Belastungen kommen, würden kürzere Arbeitszeiten auch die Gesundheit der Beschäftigten fördern, die Invalidität senken und auch die jährlichen Kosten auf Grund arbeitsbedingte Krankenstände senken. In den 1980er Jahren ist die schrittweise langfristige Arbeitszeitverkürzung, welche zu Recht von unserem Arbeiter_innen und Gewerkschaften erkämpft worden waren, zum Stillstand gekommen. Dies, obwohl mehr Computer und andere Technik angewendet werden und die Produktivität immer weiter ansteigt. Von den Beschäftigten wird mehr Leistung zur gleichen Kapazität erwartet, welches auch Dauer die Gesundheit und die Work-Life-Balance negativ beeinflusst. Kürzere Arbeitszeiten zu einem hohen Maß an Produktivität dürfte eine Umverteilung der Arbeit anregen, sprich um die hohe Produktivität weiterhin zu gewährleisten, mehr Arbeitsstellen schaffen und somit auch die Arbeitslosigkeit senken. Dies würde zunächst zusätzliche Kosten verursachen, sich allerdings auf Dauer, durch höhere Effizienz und weniger Krankenstände, für die Wirtschaft lohnen sollte. Das Studienbeispiel in Schweden, in welcher ein Sechs-Stunden-Arbeitstag erforscht wurde, zeigt schon erste positive Erfahrungen mit einer 30-Stunden-Woche. Der Wunsch von vielen Jugendlichen für eine ausgewogenere Work-Life-Balance, die Modernisierung der Industrie, welche mehr Arbeit für weniger Aufwand bewerkstelligt, die steigenden Arbeitslosenzahlen und steigende Krankenstände aufgrund arbeitsbedingter psychischer Belastung zeigen, sollte eine weitere

Verkürzung der Arbeitszeit politisch nicht weiter ignoriert werden.

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Imageverbesserung der Lehre

Durch den gesellschaftlichen Zwang werden sehr viele Jugendliche in Richtung einer Matura und daraus folgend einer Universitätsausbildung hin gedrängt . Durch den im Nationalrat beschlossenen Nationalen Qualifikationsrahmen wurden endliche Maßnahmen ergriffen, die die Lehre aufwertet und wenn es  gelingt, dass die Gesellschaft die Wichtigkeit und die Aufwertung akzeptiert, werden wieder mehr Jugendliche Lehrabschlüssen haben. Die neue Regelung sieht vor, dass berufliche Abschlüsse erstmals in das achtstufige europaweite Kompetenzsystem (Europäischer Qualifikationsrahmen der EU) integriert und somit auch für potenzielle Arbeitgeber im Ausland greifbar werden. Durch die Einstufung der Lehre in die Stufe 4 wird die Lehre auf dieselbe Ebene wie die AHS – Matura gestellt. Dies verleiht International dem Lehrabschluss eine bessere Anerkennung und für die Absolventen bessere Karrierechancen, genauso können zukünftig auch Absolvent_innen einer Lehrausbildung im Ausland arbeiten und Erfahrungen sammeln, was in einer globalisierten Wirtschaft mittlerweile notwenig ist. Viele Fragen sind offen und vor allem Informationen für die Zielgruppe sind noch nicht im gewünschtem Ausmaß an die Betroffenen durchgedrungen.

 

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Grundsätzliche Grundeinkommen

Das Grundeinkommen ist kein zusätzliches Einkommen, sondern ein grundsätzliches und ein Nötiges und sollte ohne Bedingungen an die betroffene Personengruppe geleistet werden. Dies würde zweifellos eine Anhebung des Wohlstands für das Volk und Antriebfaktor für den Handel und die Wirtshaft bringen, wovon alle einen Nutzen hätten. Durch das Grundeinkommen erhoffen wir uns alle, die Armut mildern zu können und dabei eine soziale Absicherung zu haben. Dabei lautet das Schlagwort „Ohne Pflicht zu Leistung“. Den Menschen bliebe im Idealfall mehr Zeit für Freizeit, Familie und die Selbsterfüllung. Bei einem Grundeinkommen in seiner radikalen Form hätte jeder Wohnsitzbürger und jedes Kind ein Anspruch auf die Leistung. Das mit der Sozialhilfe oft verbundene Stigma der Almosen wäre damit beseitigt. Ein ausreichendes Grundeinkommen würde zu Risiko- und Kaufbereitschaft führen, was der Wirtschaft zugute kommen würde, dies würde auch unweigerlich zu einer Entschärfung auf dem Arbeitsmarkt führen. Vor allem würden durch das Grundeinkommen die Personen im unteren Einkommensbereich am meisten profitieren, die dadurch auch menschenwürdiger leben könnten, genauso würden auch die Einkommen bei den unbeliebte Tätigkeiten steigern.

 

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mIteiNanderKLfUerSIOeiNander

 

Die Beendung von Diskriminierung, eine Akzeptanz von Gender -Identitäten und gesellschaftliche Vielfalt in Verbindung mit demokratischen Grundhaltung und der Absicherung der Kommunikation fördert eine Selbstbestimmung.  Die Bemühung um eine Integration erfordert eine gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung sowie Förderung für professionelles Handeln. Freiwilligkeit ist zu fördern.  

 

Die Weiterentwicklung persönlicher Kenntnisse und Fähigkeiten sowie die Aufmerksamkeit für Bildung, Beruf, Kultur, Kunst, Sport, Freizeitgestaltung und Religion ist zu beachten. Erfahrung von Vertrauen und Öffnung von Kommunikation gehören unabdingbar zu integrativen Bemühungen. Die Schaffung von Anlaufstellen und mehrsprachiger Information erleichtert eine gesellschaftliche Eingliederung.

 

Integration bedarf der Benennung von Normen, der Darstellung sozialer Konstruktionen und der Anerkennung von Mehrfachzugehörigkeit. Die Nutzen zeigt sich in wachsenden Beziehungen, Besuchen, Kooperationen, Erkundungen von Praxisfeldern verstärkt alltäglich Kontakte. Der Mut zu Initiativen in Form von Projekten gehört gefördert. Werthaltungen sind die Beachtung der Rechtsstaatlichkeit, Menschenwürde und Rechte von Minderheiten sowie Pluralismus, Gerechtigkeit, Solidarität, Toleranz, Geschlechter-Gleichheilt und gegenseitiger Anerkennung und Wertschätzung

 

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Frühzeitig die Spurwechseln sichern!

Die Integration muss als eine zeitlich beschränkte Phase akzeptiert werden. Der Schritt zur Inklusion muss somit mit einer Chancengleichheit für Mitbürger gesichert werden.

 

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Für den bewussten Umgang mit der Natur

Das Hauptaugenmerk eines Umwelt- und Naturschutzes sind die Bereiche Boden, Wasser, Luft und Klima. Ihnen hat der besondere Schutz zu gelten. Alternativen gibt zu fossilen Brennstoffen  Es gibt kein Zweifel, erneuerbare Energien müssen einen wachsenden Beitrag zur weltweiten Energieversorgung leisten, weil die fossilen Energieträger endlich sind. Rund um den Globus tragen die alternativen Energien schon wesentlich zur Energieversorgung bei. Deshalb besteht die Forderung, umwelt- und ressourcenschonende Energienutzung deutlich zu verstärken und weiterzuentwickeln. Potentiale dazu sind vorhanden. Das Wasserkraftpotential ist längst nicht ausgeschöpft, Windenergie nur selten genutzt und die Solarenergie noch verschwindend gering. Der Maßnahmenplan für den bewussten Umgang mit der Natur erfordert die phasenweise Reduzierung von fossilen Brennstoffen. Es bedarf der Unterstützung der Länder mit Fördermittel für Eigenheime zur Umstellung auf Luft- oder Erdwärme.

 

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Wir setzten auf erneuerbare Energien

 

DA STIMMT ETWAS NICHT

Erwärmung von Boden und Luft,  Wärmepumpen, Strömungskraftwerk, Verdunstung, Niederschlag, Wasserkraftwerk und Bewegung der Atmosphäre Windkonverter Pflanzenwuchs, Bioproduktion Biomasseverbrennung direkt Fotozelle, Kollektor Geothermik Erdwärmekraftwerk Gezeiten Gezeitenkraftwerk

 

Von rund 10 Mio. Haushalten in Österreich verwenden knapp 7 Prozent die alternative Energie von Solarwärme und Wärmepumpe. Unser Ziel ist es, diesen Wert bis 2030 auf 20 Prozent zu erhöhen.

 

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Wahlrecht

Die Teilnahme am öffentlichen Leben kann verschiedene Formen annehmen: Engagement in einer politischen Partei, Eintritt in eine Gewerkschaft oder einen Verein, Teilnahme an gemeinschaftlichen Tätigkeiten, das Recht auf aktives und passives Wahlrecht. Ausländern wurde nach und nach das Wahlrecht in nicht politischen Wahlen zugesprochen. Wohingegen einige EU-Länder Ausländern auch das Wahlrecht auf lokaler Ebene zuerkannt haben, bleiben Immigranten in Österreich, die nicht die österreichische Staatsbürgerschaft besitzen, von dem Recht, an politischen Wahlen teilzunehmen, ausgeschlossen.

 

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Steuerentlastung für ganz „ Österreich

NBZ-Neue Bewegung für die Zukunft.